…mit 73 Workshops zum besseren/kreativen Bild?!

Warum kauft man sich so ein Buch – das kann durchaus verschiedene Beweggründe haben und die sind bei jedem individuell. Mich persönlich hat das Cover angesprochen – es zeigt eine Gruppe von Pilzen welche nicht von dieser Welt sind, es geht schon sehr in die Richtung Avatar mit dem Leuchten und im Hintergrund wird vermeintlich die Milchstraße dargestellt – ja dieses Bild macht interessant.

Ein erster Bilck ins Buch und mal erkennt schnell es dabei nicht nur um Wald-/Pilzfotografie. In 73 verschiedenen Kapiteln wird gut beschrieben, wie man mit besseren Einstellungen, einem anderen Bildaufbau und auch mit einer anderen Zeit zum außergewöhnlichen NaturBild kommt. Was gut gefällt ist, dass das Buch ein Nachschlagewerk ist, so dass man die Kapitel nicht nachereinander „abarbeiten“ muss/soll – vielmehr kann man sich immer wieder einen Workshop herausnehmen und daran arbeiten.

Jedes Kapitel besteht aus 2-4 Seiten – in der Regel beginnt das Kapitel mit einem kurzen Einstieg in das Warum so ein Bild gemacht werden soll bzw. auch schon um die Bildidee. In den einzelen Textstellen wird doch sehr genau beschreiben, wie der Autor vorgeganen ist um das für Ihn stimmige/richtige Bild zu erhalten – der Text wird untermalt mit verschiedenen Bildern, die im Vorfeld (vor dem eigentlichen Bild) gemacht wurde und dann schließlich auch das Finale Bild! Es wird gut vermittelt, dass es gerade bei Naturbildern sehr sehr wichtig ist, den richtigen Bildaufbau / Bildschnitt zu verwenden – es wird auch immer mal wieder die Regel gebrochen, gerade was den Schnitt betrifft und man erkennt sofort eine bessere/gute Wirkung! Die eigentliche Technik/Einstellung mit der das Bild aufgenommen worden ist steht unter dem Bild – ich persönlich bin immer der Meinung, dass man es dem Bild nicht ansieht mit welcher Kamera es gemacht wurde, also könnte man fast darauf verzichten die Kamera anzugegeben – ich sage bewußt fast, weil es doch gerade in Bezug auf die verwendete Brennweite sehr interessant ist – so wird z.B. die gleiche Landschaft einmal mit einem UWW aufgenommen und dann wieder mit einem Tele – die Bildsprache ist oftmlas eine komplett andere! Der Faktor Zeit ist gerade in der Naturfotografie entscheidend – ja man muss/soll sich Zeit für das Bild (Aufbau, Einstellungen, Standort) nehmen – man muss aber auch zur richtigen Zeit da sein um das Bild zu machen. Es empfiehlt sich also einen schönen Standort immer wieder mal aufzusuchen um dann das für sich perfekte Bild zu machen.

Ein paar Bilder im Buch sind mit Sicherheit von Avatar und man kommt stellenweise aus dem Staunen nicht herhaus – liest man dann nach erkennt man oft die Einfachheit hinter dem Bild und man will sofort die Kamera nehmen und raus in die Natur – gerade aus diesem Grund wird es dieses Buch als „Dauernachschlagewerk“ bei mir in die vordereste Reihe des Buchregales schaffen…vielleicht auch wegen den Pilzen auf dem Cover!

Der Link zum Buch: https://www.dpunkt.de/buecher/13140/9783864905346-praxisbuch-au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche-naturfotografie.html

LG euer Team der Augsburger-Fotografen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.